Bob. So heißt man, wenn der Vater ein großer Dylan Fan ist und Mitbestimmungsrecht beim zweiten Namen seines Sohnes hat. Genau wie sein Namensvetter will Bob Musik machen.
Das hört man schon beim ersten Ton. Stimmig, geradlinig, schnörkellos und mit einer Stimme, die an John Mayer oder Cat Stevens erinnert. Ein 19 jähriger Songwriter, der sich an Ryan Adams und Amos Lee orientiert, diese Musikrichtungen jedoch mit einer eindeutigen unverkennbaren Handschrift kennzeichnet.
Bei „Questions“ entsteht eine Lagerfeuer-Atmosphäre, bei der eben nicht jeder Ton perfekt stimmen muss und durch die der Song entspannten Live-Charakter bekommt.
Nach 4 Jahren in der Band Six Hours, bei der er Bass spielte und für den Background Gesang verantwortlich war, wagt sich Bob nun auf Solo-Pfade, bei denen er seine Songwriting-Qualitäten und endlich auch seine Gitarre einsetzen kann.
Auffällig sind immer wieder die Texte, die zum Nachdenken und Selbstvergessen einladen.