Viele meinen jeder mögliche Rhythmus sei schon gespielt worden, doch dem ist nicht so - es gibt noch Leben jenseits von "four to the floor" und "funky drummer". Nichts nervt im Club so sehr wie ein einfallsloser und tausendmal gespielter Groove. Und genau das hat Strukturlabor zur elektronischen Musik gebracht. Die Möglichkeit, musikalische Innovation, eine neue Idee schnell und direkt zu produzieren und zu veröffentlichen, um dabei zu beobachten wie sich Musikstile weiterentwickeln, immer wieder neue Türen geöffnet werden, um von dieser fließenden Entwicklung ein Teil zu werden.
Im Mittelpunkt der Arbeit steht stets die Programmierung der Drumcomputer, die Erforschung neuer, ungewöhnlicher Grooves, rhythmischer Strukturen und perkussiver Felder. Schwerpunktinteressen sind non-repetitive Muster, also Rhythmen in denen sich kein Takt wiederholt, Mikrostrukturen, Clicks´ n Cuts, Glitch, Intelligent Dance Music.
Seit 15 Jahren aktiv als DJ in München und Berlin, seit 1995 als Producer progressiver elektronischer Musik. Seitdem aktiv in verschiedensten Musikprojekten und Kooperationen. Für den legendären Ultraschall Club in München hat Strukturlabor in Zusammearbeit mit Becker Bergen Broadcasting 2 Jahre den "Grünen Raum" mit Videoart geschmückt und ist seit mittlerweile 2 Jahren aktiv beim Projekt Spheric Lounge mit filigranen, live improvisierten, perkussiven Feldern involviert.